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Besonderheiten des Leistungsangebotes

Unsere katholische Kindertagesstätte St. Josef ist als kirchlich konfessionelle Einrichtung offen für alle, die eine Betreuung, Bildung und Erziehung im christlichen Geist akzeptieren. Sie ist ein Ort, an dem Kinder verschiedener Konfessionen und Kinder, die keiner Konfession angehören, miteinander leben. Alle Kinder sollen sich bei uns wohl fühlen und geborgen wissen.

 

Christliche Erziehung vollzieht sich zuerst und vornehmlich in der Familie. Das Kind kommt durch Menschen zum Glauben. Es erfährt zunächst Gott, ohne ihn zu kennen, in seinen Eltern und anderen Bezugspersonen. Wir unterstützen die Eltern bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

 

Christliche Erziehung bedeutet für uns, das Kind so anzunehmen, wie es ist. Die christliche Erziehung ist für uns keine Zusatzerziehung, sondern sie durchwirkt das gesamte Leben in unserer Kindertagesstätte. Unser Ziel ist es, das Kind auf seinem Weg ins Leben zu begleiten. Dabei sollen das Vertrauen auf Gott und die Beziehung zu Jesus Christus dem Kind eine Hilfe sein.

 

Aus diesem Grund lassen wir die Kinder vielfältige Erfahrungen – Gotteserfahrungen machen: Geborgenheit, Angenommensein, Vertrauen, Zärtlichkeit, Sicherheit. Alle diese Erfahrungen können wir auf Gott übertragen: Er schenkt Geborgenheit; Er nimmt mich an; Ihm kann ich vertrauen; Er ist mir nahe; Er gibt mir Halt.

 

Um diese Werte den Kindern vermitteln zu können, bietet auch das Kirchenjahr mit seinen Festen und Feiern vielfältige Möglichkeiten. Diese Feste kehren immer wieder- genauso wie die Jahreszeiten. Darum sind sie Orientierungspunkte für die Kinder. Sie machen die Zeit für die Kinder überschaubar und sind ein verlässlicher Rhythmus, der die Zeit strukturiert.

 

Die Hochfeste im Kirchenjahr wie Ostern, Pfingsten, Weihnachten, aber auch St. Martin oder Erntedank, werden mit den Kindern besonders intensiv vorbereitet. Die Botschaft dieser Feste wird den Kindern ganzheitlich nahegebracht: wir malen, gestalten, hören und lernen Gedichte, singen, tanzen u.v.m. Es werden auch Symbole und Brauchtum aufgegriffen: Martinshörnchen, Adventskranz oder Krippenspiel.

 

Das Erlernen sozialer Handlungs- und Verhaltensweisen wird schon in der Familie geprägt. Die Kindertagesstätte hat den Auftrag, die Fähigkeiten des Kindes zu fördern und zu vervollständigen. Ein Kind, das unsere Einrichtung besucht, muss lernen mit neuen Situationen zurechtzukommen.

 

Wir betreuen die Kinder von 2 Jahren bis zum Schuleintritt. Sie lernen sich in der Gruppe zurechtzufinden. Sie finden eigene Wege, um freundschaftliche Beziehungen aufzubauen.

 

Die sozialen Verhaltensweisen sind breit gefächert. Viele Situationen und Probleme lernen hier die Kinder allein zu meistern. Ihnen werden die möglichen Folgen ihres Verhaltens bewusst gemacht.

 

Die Kinder brauchen Regeln, an denen sie sich orientieren und an die sie sich halten können, sowie Gruppenregeln, an die sie sich halten müssen.

 

Bei uns erlernen sie Fähigkeiten, wie z.B. seine Zeit einzuteilen und etwas Begonnenes zu beenden, verzichten lernen, Enttäuschungen ertragen und das Eigentum anderer zu achten.